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Die Stromkosten von Tesla steigen drastisch aufgrund von Superchargern


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Tesla hat die Tarife für sein Schnelllade-Netzwerk wieder erhöht. Damit nähern sich die Supercharger-Preise denen anderer Schnelllade-Anbieter an. Infos zum Laden für Tesla-Fahrer und Fahrer von Fremdmarken!

Bild: AUTO BILD

    Preis-Schaukel-Politik:

    Tesla

    ist an den Superchargern wankelmütig, die Preise steigen und fallen mal so, mal so. Jetzt sind sie gerade wieder gestiegen. Der Preis fürs Tesla-Laden liegt aktuell (Stand: 27. September 2023) deutlich über den durchschnittlichen Neukundentarifen für Haushaltsstrom – aber auch deutlich unter den Preisen anderer Schnelllade-Netzwerke.

    In Stichproben liegt der Grundtarif für Fremdmarken zwischen 0,53 und 0,59 Euro pro Kilowattstunde. Wer ein Abo ("Supercharging-Mitgliedschaft") für 12,99 Euro im Monat abschließt, der wird mit einer Tarifspanne von 0,39 bis 0,43 Euro pro kWh belohnt. Dieser Tarif gilt auch für Tesla-Fahrer. Die Preise variieren je nach Standort.

    Gratis-Aktion im August 2023 zum zehnjährigen Jubiläum

    Gelegentlich zeigt sich Tesla großzügig: Zum 29. August 2023 feierte der Elektroauto-Pionier das zehnjährige Gründungsjubiläum seines Ladenetzwerk mit einem Tag Gratis-Laden. Die Aktion galt auch für die Nutzer von Fremdmarken, die inzwischen an über 70 Prozent des europäischen Supercharger-Netzes ohne Adapter Strom zapfen können. Allerdings gelang es zumindest einem ladewilligen AUTO BILD-Mitarbeiter nicht, die frisch installierte App am 29. August zu aktivieren – somit klappte der Selbstversuch zum Gratis-Laden nicht.

    CCS-Anschlüsse an 69 Superchargern in Deutschland

    Tesla hat in den vergangenen Monaten fast die Hälfte seiner Supercharger in Deutschland für Fremdmarken geöffnet. Aktuell gibt es 153 Supercharger-Standorte, davon sind nun 69 Stationen mit weit über 500 Ladepunkten für alle Elektroautos mit CCS-Schnellladeanschluss geöffnet.

    Auch in Belgien, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Italien, Österreich, der Schweiz, Skandinavien und Spanien können E-Auto-Fahrer anderer Marken inzwischen an vielen Superchargern laden. Damit sind über 500 Ladepunkte in Europa für Fremdmarken geöffnet, rund die Hälfte aller hiesigen Supercharger. In Osteuropa und auf dem Balkan dagegen gibt es noch keinen einzigen offenen Supercharger.

    Wie viel zahlen Fremdmarken am Supercharger?

    Die Preise am Supercharger sind regional unterschiedlich, sodass man Tarifunterschiede von über zehn Prozent beobachten kann. Die Preise können sogar im Tagesverlauf angepasst werden. Was zahlt man am Tesla Supercharger? Ein Beispiel: Während Elektroautos von Fremdmarken in Berlin-Gleisdreieck ab 0,58 Euro pro Kilowattstunde zahlen, kostet es weiter westlich in Osnabrück ab 0,53 Euro.

    Stromverbrauch der E-Autos im AUTO BILD-Test

    Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
    Aktuelle Angebote Zum Angebot

    Dacia Spring (Testverbrauch: 15,8 kWh)

    Renault Twingo Electric (Testverbrauch: 16,4 kWh)

    Hyundai Kona Elektro (Testverbrauch: 18,8 kWh)

    Fiat 500 Elektro (Testverbrauch: 18,8 kWh)

    Audi Q4 e-tron (Testverbrauch: 21,1 kWh)

    VW ID.3 Pro S (Testverbrauch: 21,3 kWh)

    Mercedes EQB 300 4Matic (Testverbrauch: 21,8 kWh)

    Skoda Enyaq iV 80 (Testverbrauch: 21,9 kWh)

    VW ID.4 Pro (Testverbrauch: 21,9 kWh)

    Opel Mokka-e (Testverbrauch: 21,9 kWh)


    Geblieben ist die Preisgestaltung nach Tageszeit: Zwischen 18 und 22 Uhr (ursprünglich 16 bis 20 Uhr) sind die Preise durchweg höher – derzeit um 6 bis 8 Cent pro kWh, weil in diesen Stunden die Nachfrage erheblich höher ist. Tesla nennt diesen höheren Stromtarif daher "On Peak Rate". Zaungäste mit Fremdmarken, die spontan zum Laden halten, zahlen zum Beispiel in Berlin zwischen 18 und 22 Uhr momentan 0,64 Euro, in Osnabrück 0,61 Euro pro kWh. Zum

    Vergleich

    : Beim Anbieter Allego kostet es derzeit rund um die Uhr 0,70 Euro, bei Ionity sind es 0,69 Euro, bei Shell Recharge zahlt man 0,64 Euro (jeweils pro kWh).

    Welchen Vorteil bringt das Supercharger-Abo?

    Vorteil beim Tesla-Ladenetz: Über ein Abo kann man den Preis regulär drücken. Die "Supercharging-Mitgliedschaft" kostet 12,99 Euro im Monat. Sie lässt sich über die Tesla-App abschließen und ist monatlich kündbar. Mit diesem Abo reduzieren sich die Tarife am Supercharger. Wer Mitglied ist, zahlt am Tesla-Schnelllader dann den gleichen Strompreis wie Tesla-Fahrer.

    Das sind aktuell zum Beispiel in Osnabrück mindestens 0,39 Euro, während der Lade-Hochpreisphase zwischen 18 und 22 Uhr ungefähr 0,45 Euro pro kWh. In Berlin-Gleisdreieck zahlt man aktuell im Abomodell am Supercharger ab 0,43 Cent, für die On Peak Rate zwischen 18 und 22 Uhr sonst 0,48 Euro pro kWh.

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    Der Sondertarif lohnt sich – je nach Verbrauch und Strompreis – ab etwa 100 Kilowattstunden im Monat. Rechenbeispiel: Der

    VW ID.3

    verbraucht laut

    AUTO BILD-Dauertest im Alltag

    etwa 21,3 kWh auf 100 km. Somit wäre es für seinen Besitzer ab einer bei Tesla gekauften Strommenge von rund 100 kWh (entsprechend rund 500 km im Monat) wirtschaftlich, die Supercharging-Mitgliedschaft von Tesla für monatlich 12,99 Euro zu buchen. Die Tarif-Option ist monatlich kündbar.

    Wo ist die Supercharging-Mitgliedschaft gültig?

    Die Supercharger-Mitgliedschaft gilt grenzüberschreitend. Somit können Elektroautofahrer, die über einen CCS-Anschluss verfügen und die Tesla-App nutzen, Supercharger in West- und Mitteleuropa nutzen. Natürlich theoretisch auch in anderen Erdteilen.

    Die Mitgliedschaft gilt bisher noch nicht auf Island und in Israel. Auch in Osteuropa (Baltikum, Polen, Tschechien, Ungarn, Balkan) ist bisher noch kein Supercharger für Fremdmarken geöffnet worden. "Wann osteuropäische Märkte dazukommen, steht aktuell noch nicht fest", sagt ein Tesla-Sprecher auf Anfrage von AUTO BILD: Derzeit hat Tesla auf dem Kontinent mehr als 10.000 Ladestationen an rund 900 Standorten in Betrieb.

    Mit der jüngsten Tarifänderung liegt Tesla leicht unter vielen großen europäischen Ladenetz-Anbietern wie zum Beispiel Shell Recharge, Allego und EnBW. Auch sie hatten kürzlich

    mehrfach die Preise erhöht

    , Tesla kurzzeitig hinter sich gelassen.

    Beim Anbieter Allego kostet es derzeit rund um die Uhr 70 Cent, bei Ionity sind es 69 Cent, bei Shell Recharge zahlt man 64 Cent (jeweils pro kWh). Damit ist Laden am Supercharger im Vergleich aktuell mindestens um ein paar Cent pro Kilowattstunde günstiger. Es lohnt sich also, einen Tesla-Schnelllader anzusteuern.

    Wie erfahre ich die Supercharger-Strompreise?

    Kann man den Stromtarif eines Tesla-Superchargers vor der Anfahrt prüfen, um Preise zu vergleichen? Er steht zwar nicht an der Ladesäule. Aber "Kunden können die Preise der einzelnen Standorte in ihren Routenplanern in den Fahrzeugen direkt einsehen", teilt Tesla mit.

    Das können aber nur die Tesla-Fahrer. Wer ein Elektroauto einer anderen Marke nutzen, kommt aber auf anderem Weg an die aktuellen Preise: über die Tesla-App. Über den Menüpunkt "Laden Sie Ihr Nicht-Tesla-Fahrzeug auf" wird eine Landkarte gezeigt. Wer selbst keinen Tesla hat, sieht nur die Supercharger, die für Fremdmarken zugänglich sind. Dazu wählt man einen beliebigen Kartenausschnitt und aktiviert mit einem Fingertipp die Umkreissuche ("In dieser Region suchen"). Per Tesla-App lässt sich auch die Supercharging-Mitgliedschaft abschließen. Sie kostet 12,99 Euro im Monat und ist monatlich kündbar.

    So sieht die erfolgreiche Strategie von Tesla aus

    Seit rund zehn Jahren gibt es Supercharger:

    Tesla

    errichtete ab 2012 ein ausgedehntes Netz an Schnellladestationen. Damit unterstützte der Hersteller sehr effektvoll den Verkauf seiner innovativen

    E-Autos

    wie dem

    Model S

    , dem

    Model 3

    oder dem neuen

    Model Y

    .

    Tesla Model S

    Bis Ende 2016 gewährte Tesla allen Neuwagen (Typ S und X) lebenslanges Gratis-Laden am Supercharger. Allerdings sind Taxis davon ausgenommen.

    Bild: Sven Krieger / AUTO BILD


    Die

    Supercharger

    der Kalifornier laden bisher maximal 250 kW schnell, ermöglichen genug

    Reichweite

    bis zum nächsten Ladestandort – und die Bezahlung erfolgt für Tesla-Eigner automatisch. Kein Wunder, dass diese Schnelllader ein wichtiger Grund für Teslas Erfolg sind.

    Lange waren diese superschnellen Ladesäulen nur für Tesla-Modelle zugänglich – schon allein wegen des eigenen Ladeadapters, auf den die CCS-Stecker von

    VW

    ,

    Audi

    & Co nicht passen. Seit Juni 2022 können nun an ausgewählten Standorten auch die Nutzer von Fremdmarken Strom zapfen, in Deutschland ist das jetzt an 69 von 153 Standorten möglich.

    Tesla-Navi zeigt jetzt auch lokale Schnelllader

    Auch umgekehrt öffnet Tesla sich zunehmend dem Markt: Seit kurzem zeigt das Bordnavi von Tesla-Modellen auch kleine, markenfremde Schnellladestationen. Das heißt: Tesla-Fahrer haben zukünftig in Europa und Israel die breite Auswahl, ob sie am Supercharger oder an OPC-Ladern von lokalen Anbietern laden wollen. Bisher waren (seit 2021) nur große Netzwerke wie das von EnBW, Shell, Allego und Co vertreten.

    Neu ist allerdings auch, dass ein Ladepunkt ebenso schnell wieder aus dem Tesla-Navi verschwinden kann: Lädt über mindestens vier Tage kein Tesla an einer Station oder sinkt die "Erfolgsquote" beim Laden unter 70 Prozent (werden also zu viele Ladevorgänge abgebrochen), fliegt die Schnellladestation raus.

    Überdies sind die Fremdmarken nicht gleichberechtigt: Wer

    eine längere Reiseroute

    ins Bordnavi von Tesla eingibt, dem integriert die Elektronik zum Zwischenladen ausschließlich Supercharger.

    An welchen Standorten können Elektroautos anderer Marken laden?

    Schild Ladeparkplatz nur für Teslafahrer

    Inzwischen sind 25 Ladestationen von Tesla in Deutschland für Fremdmarken geöffnet. Bald sollen es noch mehr werden.

    Bild: Bernd von JutrczenkaDPA

    Aktuell können alle E-Autos mit CCS-Anschluss an 69 Standorten quer durch Deutschland laden. Während Westdeutschland in Nord-Süd-Richtung für Fernreisen gut abgedeckt ist, gibt es in den fünf neuen Bundesländern nur insgesamt sieben offene Supercharger-Standorte, davon drei in Berlin. Das ist kein Zufall: Insgesamt unterhält Tesla wesentlich weniger Supercharger im Osten, was unbeabsichtigt einen Rückschluss auf die Verbreitung von Elektroautos dort erlaubt.

    Fast alle Schnelllader von Tesla sind verkehrsgünstig direkt an einer Autobahn oder einem Autobahnkreuz gelegen, weshalb das Tesla-Supercharger-Netz zuletzt auch die

    Auszeichnung "Autobahn-Champion"

    bekamen.

    Mit der Netzöffnung hatte Tesla Ende 2021 in den Niederlanden begonnen, ab Juni 2022 kam Deutschland dazu. Inzwischen hat Tesla weitere Standorte für Fremdmarken geöffnet, darunter auch in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz und Spanien.

    Wie schnell lädt ein Tesla Supercharger?

    Die Entwicklung hauseigener, leistungsfähiger Ladestationen begann bei Tesla bereits 2012. Lader, die das

    Model S

    mit 135 kW versorgen können, gab es zur Markteinführung des elektrischen US-Cars nämlich noch nicht. Zuerst errichtete die Firma ein proprietäres Gleichstromladesystem entlang der West- und der Ostküste der USA. Dann wurden beide Küsten miteinander verbunden, parallel begann der Aufbau von Supercharger-Netzen in Asien, in Australien und in Europa.

    Die

    Ladezeit

    hat sich seit 2012 stark verbessert. Die ersten 90-kW-Supercharger konnten das

    Model S

    mit 60 kWh Akkukapazität in 20 Minuten zur Hälfte und in 75 Minuten vollständig laden. Seit 2019 kommen "Supercharger V3" mit 250 kW Spitzenleistung zum Einsatz, an denen ein

    Model 3

    in fünf Minuten 120 Kilometer Reichweite nachladen kann.

    Model S

    und

    Model X

    können den V3-Charger erst nach einem Software-Update nutzen.

    Tesla Model 3

    Alle neuen Tesla-Modelle haben inzwischen eine CCS-Ladedose. Sie können also auch an den DC-Schnellladern anderer Anbieter Strom tanken.

    Bild: Christoph Börries / AUTO BILD


    Wie hat sich der Strompreis an Superchargern entwickelt?

    Auch die Kosten fürs Laden stiegen in den vergangenen Jahren. Bis Januar 2017 kauften Eigner eines Tesla Model S oder

    Model X

    lebenslang kostenloses

    Laden

    mit. Das Angebot reduzierte Tesla Schritt für Schritt, zum Teil begleitet von heftigen Protesten der Eigner. Seit 2019 galt die kostenfreie Nutzung der Supercharger bei neu gekauften Tesla Model S und Model X wieder. Lange Zeit rechnete Tesla im Unterschied zu anderen Ländern in Deutschland ausschließlich nach Ladezeit statt nach gelieferter Strommenge ab. Bis Anfang 2017 produzierte Tesla S und X behalten die Option Gratis-Laden oft lebenslang, was sie zu

    begehrten Gebrauchtwagen

    macht.

    Seit April 2019 rechnet Tesla an vielen Ladestellen nach Strommenge ab. Nach Angaben von Tesla kostet der Strom an deutschen Superchargern derzeit (Stand: 11. Januar) 71 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu Stoßzeiten, sonst 64 Cent. (Tipps zum Finden des besten Ladestrom-Tarifs gibt der E-Mobility-Excellence-Report 2022!)

    Welche technischen Spezifikationen gibt es?

    An einem

    Ladepunkt

    mit Superchargern stehen oft zwei

    Ladesäulen

    nah beieinander. Sie sind an die gleiche Drehstrom- zu Gleichspannungswandlereinheit angeschlossen. Die parallel geschalteten Ladegeräte geben eine Spitzenleistung von 145 kW (bei 480

    Volt

    Spannung) ab. Der Tesla

    Model 3

    wird dort mit maximal 125 kW versorgt, jedoch nur bei einem niedrigen Akkustand. Mit steigender Ladung reduziert das Fahrzeug automatisch die Ladeleistung. Das dient auch der Schonung des Akkus.

    Tesla Supercharger

    Tesla-Modelle fahren die Ladegeschwindigkeit ab einem bestimmten Akkustand automatisch herunter.

    Bild: Jens Wolf

    So können zwei Autos zur selben Zeit geladen werden. Fährt das erste Auto seinen

    Strombedarf

    herunter, stellt die Station dem anderen Schritt für Schritt mehr Ladekapazität zur Verfügung. Die seit 2019 eingesetzten V3-Supercharger funktionieren anders. Sie versorgen beide Autos mit der vollen Leistung. Ihr zentrales Merkmal sind geänderte, flüssigkeitsgekühlte Kabel. Dazu kommt ein neuer Schaltschrank mit bis zu einem Megawatt Ladeleistung.

    Gibt es Supercharger für zu Hause?

    Supercharger sind nicht für den Gebrauch zu Hause gedacht, eine private Anschaffung ist nicht möglich. Tesla selbst unterhält das Netz und kauft den fürs Laden benötigten Strom zentral ein, in Europa nach Unternehmensangaben aus umweltfreundlichen Quellen. Europäische Tesla-Modelle können problemlos am Supercharger, an einer Typ-2-Ladesäule und über den Schuko-Adapter am

    Hausanschluss

    geladen werden. Für selbst importierte US-Modelle gilt das jedoch nicht.

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    Für den Hausgebrauch bietet Tesla seinen Kunden 22-kW-Wandladestationen an. Wer seinen Tesla zu Hause möglichst komfortabel laden möchte, der kann auch die Anschaffung einer handelsüblichen

    Wallbox

    in Betracht ziehen.

    Öffentliches Laden eines Tesla-Elektroautos ist außerdem über das Destination Charging möglich. Das sind Wechselstrom-Ladestationen mit 11 oder 22 kW Ladeleistung. Die Anbieter sind zumeist Gewerbebetriebe, zum Beispiel Geschäfte oder Hotels, die ihre Produkte auf diesem Weg für Tesla-Fahrer attraktiver machen wollen. Abgerechnet wird wie beim Supercharger direkt über Tesla.

    Wer kann einen Supercharger nutzen?

    Grundsätzlich können nur Tesla-Modelle mit einem passenden Ladeanschluss und einer Freischaltung via Software die Supercharger nutzen. Wer mit einem Nicht-Tesla an einem der freigeschalteten Supercharger laden möchte, muss dazu die Tesla-App aufs Smartphone laden. Fremdnutzer müssen sich registrieren und ein Zahlungsmittel hinterlegen.

    Was Sie über die Supercharger von E-Auto Pionier Tesla wissen sollten

    Betrieben von Tesla und Fastned: Einer der größten Schnellladeparks Deutschlands befindet sich am Kreuz Hilden.

    Bild: Fastned

    Wo gibt es Tesla Supercharger?

    Tesla baut das

    Supercharger

    -Netz ständig aus. Die Stationen stehen meist in der Nähe von Hauptverkehrsadern oder an Autobahnraststätten. Im Herbst 2021 gab es laut dem offiziellen

    Verzeichnis

    weltweit 2500 Ladeparks mit insgesamt 25.000 Ladesäulen. Andere Quellen sprechen sogar von mehr als 30.000 Superchargern. In Deutschland wurde im Juni 2021 die 1000er-Marke überschritten. Der deutschen Ladesäulenverordnung aus dem März 2016 hat Tesla insofern entsprochen, als dass ältere Supercharger-Standorte nach und nach mit einem zweiten Kabel mit CCS-Stecker ausgestattet wurden. Der Supercharger V3 hat von vornherein einen CCS-Stecker. In den Niederlanden wurde kürzlich der erste V4-Ladepark eröffnet.

    Sources


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    Author: Amanda Steele

    Last Updated: 1704414604

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    Introduction: My name is Amanda Steele, I am a transparent, Colorful, dedicated, artistic, Gifted, resolute, priceless person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.